Der Kindergarten arbeitet nach einem pädagogischem Konzept, das wir - als Team - nach neuesten pädagogischen Gesichtspunkten gemeinsam erarbeitet haben. Dieses pädagogische Konzept können Sie hier als PDF-Datei einsehen oder herunterladen.
Grundsätzliche Zielrichtung unserer ArbeitIn unserer Einrichtung steht das Kind mit seinen Bedürfnissen, Wünschen, Hoffnungen, Sorgen, Interessen, seinen Fragen und seiner Suche nach Antworten im Mittelpunkt unseres Handelns. Die Orientierung an der Einmaligkeit eines jeden Kindes heißt für uns eine Pädagogik, die die Vergangenheit und Gegenwart des Kindes berücksichtigt. Um sich positiv entwickeln zu können braucht das Kind die Kontinuität seiner Bezugspersonen. Die Kinder werden vormittags in "ihren" Gruppen von "ihren" Erzieher/-innen betreut. Diese emotionale Verfügbarkeit von Bezugspersonen ist eine tragende Säule unserer Konzeption, die den Kindern Sicherheit gibt. Alle Kinder nehmen das Mittagessen in ihren Gruppenräumen mit den Bezugspersonen ein. Der Tagesablauf strukturiert sich folgendermaßen: Alle Kinder werden bis 9:00 Uhr in die Einrichtung gebracht. Im Morgenkreis ( 9:00 Uhr ) wird jedem Kind die Möglichkeit gegeben von Erlebnissen oder Vorhaben zu berichten. Des Weiteren wird der Tagesablauf gemeinsam mit den Kindern besprochen. Nach der Auflösung des Morgenkreises besteht die Möglichkeit, dass sich die Kinder, je nach ihren Bedürfnissen, unter Einhaltung der abgesprochen Regeln, im gesamten Innen- und Außenbereich aufhalten. Nun beginnt auch die Arbeit am Projekt und das Freispiel setzt sich fort. Der Vormittag
endet mit einer gemeinsamen Zusammenkunft aller Kinder auf Gruppenebene (
Mittagskreis ). Zu von der Grundschule Grafenwald festgelegten Zeiten wird
einmal wöchentlich gruppenweise deren Turnhalle genutzt. Kinder sind für uns keine unfertigen Erwachsenen. Sie bestehen nicht aus den neun nebeneinander existierenden Entwicklungsbereichen, sondern sind vollständige Persönlichkeiten mit dem Recht, Fehler machen zu dürfen. Alle ausgewählten Themen (innerhalb des Projektes) werden in ihrer Ganzheit betrachtet, indem die verschiedenen Entwicklungsbereiche berücksichtigt werden: Gefühle, Phantasie, Kreativität, Motorik, sozialer Bereich, Intelligenz, Denken, Interesse und Sprache. Dem Spiel ordnen wir eine zentrale Bedeutung zu, weil es für Kinder in diesem Alter die bevorzugte und effektivste Lernform ist. Die Lebensbedingungen von Kindern sind heute starken Schwankungen unterworfen, z.B. Familiensituationen, Konsumorientierung, verplante Freizeit und Medienwelt. Diese Faktoren üben verstärkt Einfluss auf die Kinder aus. Leicht entstehen daraus bei Kindern Auffälligkeiten wie Ängste, Wahrnehmungsstörungen und Sprachstörungen. Unsere Aufgabe ist es, diese Auffälligkeiten wahrzunehmen und individuelle Verarbeitungshilfen mit den Kindern und Eltern zu suchen. Kinder möchten wissen: "Wer bin ich, was kann ich, bzw. kann ich nicht?". Dieser
Sozialentwicklung eines Kindes geht die Individualentwicklung immer voraus.
Kindern, die zu früh sozial gemacht wurden, fehlt die Chance der eigenen
Identifikation. Wir möchten den Kindern im Kindergarten ihre Kindheit
bewahren. Es ist uns wichtig, die Neugierde als Motor des Lernens zu wecken.
Ein neugieriges Kind verspürt Lust, zu spielen und Neues kennen zu lernen.
Hierbei erfährt das Kind seine Leistungsfähigkeit und seine Grenzen. Es
lernt, selbstbewusst mit seinen Stärken und Schwächen umzugehen. Dieses
Wissen von sich selbst gibt dem Kind die Möglichkeit, Kontakt zu anderen
weiter auszubauen und auch das Anderssein von Menschen zu verstehen und zu
achten. Unser
Kindergarten ist eine katholische Einrichtung. Wir vermitteln den Kindern
den christlichen Glauben auf der Basis einer kindgemäßen Religionspädagogik.
Wir besuchen die Kirche und gestalten Gottesdienste. Die Arbeit des Kindergartens wird von einem Förderkreis finanziell unterstützt. Mitglieder und Spender sind herzlich willkommen. |
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